Kiel ist nett


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Typisch Kiel!




Kieler Sprotten

Die „Kieler Sprotten“ sind eine Fischspezialität, die durch Räuchern aus einem kleinen Fisch namens Breitling hergestellt und in die ganze Welt exportiert wird.

„Kieler Sprotten“ gelangen üblicherweise in flachen Holzkisten in den Handel und können vollständig, d. h. inklusive Kopf und Schwanz („mit Kopp und Steert“) sowie mit den Gräten verzehrt werden.

Keineswegs kommen die „Kieler Sprotten“ ausnahmslos aus Kiel, vielmehr bekamen sie ihren Namen, weil sie in Kiel umgeladen und von hier aus exportiert wurden. „Kieler Sprotten“ lautete der große Versandstempel auf den Versandkisten, der den Eindruck der Produktion in Kiel erweckte




Kieler Anzug


Seit dem wilhelminischen Kaiserreich wurde kein anderes Kleidungsstück so zu einem Zeichen für Kindheit und Jugend wie der „Kieler Anzug“, ein typischer blau-weißer Marineanzug, der über Jahrzehnte eine beliebte Kindermode war und sich auch heute noch in einigen Staaten (bspw. als Schuluniform) großer Beliebtheit erfreut.

Der „Kieler Anzug“ gehörte seit den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts zur Standardbekleidung für deutsche Jungen. Die typischen drei weißen Streifen erinnerten an die drei großen Seeschlachten von Admiral Nelson, die Tellermütze wurde von der deutschen Marine übernommen.

Von der Jungen- auf die Mädchenmode übergreifend, tauchten ab 1880 auch vermehrt Matrosenblusen zum Faltenrock auf und ab 1890 war der Siegeszug des „Kieler Anzugs“ nicht mehr aufzuhalten, was die Fotos von Schulklassen dieser Zeit anschaulich unterstreichen. Der echte „Kieler Matrosenanzug“ war Sinnbild und Markenzeichen des bürgerlichen Nationalstolzes.




Kieler Woche


Die Kieler Woche, einst aus einer Regatta im Jahr 1882 hervorgegangen, ist heute mit ca. 2000 Booten und bis zu 6000 aktiven Seglerinnen und Seglern das größte Segelsportereignis der Welt und zugleich das größte Sommerfest im Norden Europas. Zahlreiche national und international bekannte aber auch weniger bekannte Musikbands und Solokünstler, die die gesamte Kieler Woche hindurch auf zahlreichen Bühnen im gesamten Stadtgebiet auftreten, diverse Kinderfeste, zahlreiche sportliche und kulturelle Höhepunkte und weitere Events zeigen die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins in ihrem besten Licht und locken alljährlich mehr als 2,5 Millionen Besucher in der letzten vollen Juniwoche an die Förde, um mit den Kielerinnen und Kielern ein friedliches Sommerfest zu feiern.

Daneben ist die Kieler Woche auch ein gesellschaftspolitisches Ereignis mit hochkarätigen Gästen aus Politik, Kultur und Wissenschaft, die sich hier im Rahmen unterschiedlichster Veranstaltungen wie z. B. Fachtagungen und Podiumsdiskussionen austauschen und so auch einen Beitrag zur friedlichen Völkerverständigung leisten.




Segelschulschiff „Gorch Fock“


Kiel ist Heimathafen des Segelschulschiffes „Gorch Fock“ der deutschen Marine, das nach dem gleichnamigen Schriftsteller benannt wurde. Die 1958 gebaute Bark dient auch heute noch den Auslandsausbildungsreisen von Offiziers- und Unteroffiziersanwärtern, die an Bord ihre praktische und theoretische Ausbildung für spätere Verwendungen in der Truppe erhalten. Die Stammbesatzung kann dabei bis zu rund 150 Lehrgangsteilnehmer betreuen.

Mit 2000 t Wasserverdrängung und 2000 m² Segelfläche ist das Schmuckschiff und der Stolz der deutschen Marine, der auch der „Weiße Schwan der Ostsee“ genannt wird, entweder auf den Weltmeeren unterwegs, oder es liegt an der Tirpitzmole, nicht allzu weit entfernt vom Kieler Landeshaus.




Kieler Umschlag


Kieler Umschlag nennt sich ein 1975 wieder „zum Leben erwecktes“, alljährliches Altstadtfest, das auf einen gleichnamigen mittelalterlichen Freimarkt zurückgeht, der 1469 erstmals erwähnt wird aber wohl schon seit 1431 jährlich stattfand.

Der Kieler Umschlag war damals in erster Linie ein Markt, auf dem Finanzgeschäfte abgewickelt wurden. Kredite wurden nachgefragt, angeboten und vergeben. Die Geldsummen waren immens. Im 16. Jahrhundert besaß der Kieler Umschlag sogar internationale Bedeutung, die aber schon im 17. Jahrhundert wieder abnahm.

Das heutige Volksfest, das sich großer Beliebtheit erfreut, findet jedes Jahr am letzten Februarwochenende in der Kieler Innenstadt statt und bietet neben Fahrgeschäften und Gastronomieständen auch einen mittelalterlichen Markt.




Kieler Stadtwappen


Das Wappen der Stadt Kiel ist das so genannte holsteinische Nesselblatt in Silber auf rotem Grund, belegt mit einem schwarzen Boot. Das silberne Nesselblatt ist das Wappen der Schauenburger, die im Jahre 1111 mit Holstein belehnt wurden. Verschiedene Städte Holsteins haben dieses Nesselblatt in ihren Stadtwappen übernommen und zur Unterscheidung – wie die Stadt Kiel mit dem Boot – ein weiteres Symbol hinzugefügt.

Das Nesselblatt wurde erstmals im 13. Jahrhundert von Adolf IV. neben dem Löwenwappen, später von seinen Söhnen als alleiniges Wappen geführt.




Kielfisch


Ein kleiner Fisch erobert die Welt. Und wem der Meeresbewohner einmal aufgefallen ist, der sieht ihn überall, denn der „Kielfisch“ findet immer mehr Freunde. So wird er beispielsweise auf Autoheckklappen spazieren gefahren, auf Taschen durch die Gegend getragen oder ziert als dekoratives Collier den Hals der einen oder anderen Kielerin, und als Schokolade ist er ein süßer Gruß aus Kiel, der die Schokoladenseite der Stadt in die Welt hinausträgt.

Seinem Erfinder, dem Kieler Goldschmied Olaf Heichert, ist der grätenarme Fisch 2008 aus dem Zeichenstift geschwommen. Seitdem ist der „Kielfisch“ als Botschafter der Stadt unterwegs und gibt den Kielerinnen und Kielern Gelegenheit, sich zu ihrer Stadt zu bekennen und sich mit ihr zu identifizieren, denn Kiel ist eine tolle Stadt.

Vielen Betrachtern offenbart der „Kielfisch“ den Namen seiner Heimatstadt erst bei genauerem Hinsehen, anderen gelingt es, das Wort „Kiel“ sofort zu entziffern. Den meisten Menschen zaubert der kleine Kerl jedenfalls im Augenblick der Erkenntnis ein Lächeln ins Gesicht. Er macht eben einfach Spaß und ist aus dieser Stadt einfach nicht mehr wegzudenken.

Das gesamte Angebot der Kielfischprodukte und weitere Informationen sind im Internet unter www.kielfisch.de zu finden.




Gruß an Kiel“

Die Landeshauptstadt und die Marine sind historisch untrennbar miteinander verbunden. Dieser Tatsache trägt auch und ganz besonders der Militärmarsch „Gruß an Kiel“ Rechnung.

Der Marsch wurde 1864 von Friedrich Spohr komponiert und wird heute zum Gruß ein- oder auslaufender Schiffe gespielt.

Sicher mag nicht jeder Militärmusik, doch dieser flotte Marsch ist zum Einen ausgesprochen beliebt, und zwar auch bei ganz zivilen Anlässen, hat zweitens eine lange Tradition in der deutschen Marine und ist drittens eben „Typisch Kiel!“.





Kieler „Schietwetter“

…ist auch typisch für Kiel, eine Übersetzung ins Hochdeutsche dürfte sich erübrigen.

Auch wenn das Wetter in Kiel sehr oft sehr schön ist, so ist dennoch das häufig nasskalte Wetter gewiss nicht jedermanns Sache. Folglich ist das Motto der meisten Schleswig-Holsteiner: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur unpassende Kleidung!“

Man muss sich in Kiel also auch bei schlechtem Wetter nicht in den eigenen vier Wänden verschanzen. Wer die richtige Kleidung trägt, braucht Regendepressionen und Langweile keine Chance zu geben, denn die Landeshauptstadt hat auch bei „Schietwetter“ einiges zu bieten


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