Kiel ist nett


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Schrevenpark



Der Schrevenpark (bis 1947 „Hohenzollernpark“) ist eine weitläufige und sehr beliebte Kieler Grünanlage. Seinen Namen hat der Park vom Schreventeich, einem natürlichen Gewässer, das früher zur Wasserversorgung der Altstadt genutzt wurde und erheblich größer war.

Die Parkanlage geht auf Entwürfe des Gartenbauinspektors Ferdinand Hurtzig (1872 – 1939) zurück und wurde in den Jahren 1900 bis 1902 für das umliegende großbürgerliche, damals neue Wohnquartier angelegt, das in seiner Bausubstanz auch heute zum Großteil erhalten ist. Kapitäne, Offiziere, hohe Beamte, Ingenieure und Unternehmer ließen sich damals in den imposanten fünf- und sechsgeschossigen Wohngebäuden im Wilhelminischen Stil nieder.

Anlässlich seines einhundertsten Geburtstages wurden Teilbereiche des Parks nach den historischen Vorlagen wieder hergerichtet und so fand auch die „Schlummernde“, eine bereits 1911 erschaffene Skulptur von Richard Engelmann, zurück an ihren alten Platz im wiederhergestellten Rosengarten.

Neben den „leibhaftigen“ Vögeln findet sich im Schrevenpark noch ein anderer Vogel: 1971 hier wurde eine Eulenskulptur nach einem Modell des Bildhauers Kurt Schwerdtfeger aufgestellt, die ein Symbol für Weisheit durch Belesenheit darstellt.

Etwa zwei Drittel der Parkfläche werden heute noch vom Schreventeich bedeckt, der vor Jahrhunderten noch weit außerhalb der Stadt auf gräflichem Grund lag und damals im Volksmund „s grevens Diek“ („Des Grafen Teich“) hieß, woraus sich der spätere Name Schreventeich ableitet.

Die zentrale Lage des Parks, ein Spielplatz, ein Planschbecken, eine große Liegewiese und der Teich mit seinem großen Freigehege für Wasservögel sowie unterschiedliche Teilräume für verschiedenste Freizeitaktivitäten machen den Schrevenpark heute zu einem sehr beliebten Erholungsgebiet.



Bildergalerie:


Der Schrevenpark


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